Europäisches Parlament
Straßburg, Frankreich

Beschreibung
Art öffentliche Gebäude
Maßnahme Neubau
Durchführung 1994-1999
Projektsumme 423.000.000 €
Architekt Architecture Studio/Paris
Eigentümer
/ Investor
Société d´Aménagement et d´Equipement de la Région de Strasbourg

Straßburg: Der Sitz des Europäischen Parlaments

An den Ufern der Ill und des Rhein-Marne-Kanals erhebt sich seit 1998 der futuristisch anmutende Glaspalast des Europäischen Parlaments. In seinem Plenarsaal, des nach der französischen Vordenkerin Louise-Weiss aus den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts genannten Gebäudes, diskutieren 785 Abgeordnete der Europäischen Union.

Das nach den Plänen des in Paris ansässigen französischen Architekturbüros Architecture-Studio errichtete Gebäude besteht aus drei Körpern: dem elliptischen Parlamentsflügel, einem runden Turm und einer zwischen diesen beiden Einheiten gelegenen Agora, ein in der griechischen Antike zentral gelegener Versammlungsplatz. Die Architektur soll den Planern zufolge ein „System der offenen Beziehungen nach dem Vorbild einer vereinten Demokratie, die sich lebendig weiterentwickelt“ veranschaulichen.

In dem 60 Meter hohen Turm aus Glas und Sandstein befinden sich auf siebzehn Etagen 1.133 Büros. Der an seiner Ostfassade unfertig anmutende Turm symbolisiert das in einem ständigen Aufbau befindliche Europa. In dem bogenförmigen Parlamentsflügel mit seiner Glasfassade sind die Konferenzräume untergebracht. Dieses Gebäude ist um drei interne Straßen strukturiert, wobei die Hauptstraße wie ein Wintergarten mit einem Philodendronwald gestaltet wurde.

Das Herzstück des zentralen Bogens ist der „Dôme“, ein hölzerner Plenarsaal, in dem die Abgeordneten tagen. Die imposante Glasfassade erstreckt sich auf 13.000 Quadratmetern zu den Flussufern und soll die demokratische Transparenz der Europäischen Union symbolisieren. Die EU-Abgeordneten tagen hier im größten Plenarsaal Europas.


Im Zentrum Europas

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Oventrop Strangregulierventile „Hydrocontrol VTR und VFC” wurden in den Zuleitungen der Klimageräte installiert und realisieren den Hydraulischen Abgleich einzelner Anlagenabschnitte.

Zeitsparend und bequem ist dabei, dass der Hydraulische Abgleich durch eine reproduzierbare Voreinstellung erfolgt. Die erforderlichen Voreinstellwerte werden direkt ablesbar stufenlos eingestellt. Zur Kontrolle des Durchflusses kann dieser mittels Differenzdruckmessgerät "OV-DMC 3" ermittelt werden. Der Anschluss des Messgeräts erfolgt über die an den Strangregulierventile vorinstallierten Messventilen.
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Standort