International Convention Centre (ICC)
Sydney, Australien

© Foto: Peter Miller
Beschreibung
Art öffentliche Gebäude
Maßnahme Neubau
Durchführung 2016
Architekt Hassell, Populous Ltd.
Planer AECOM, Sydney
Eigentümer
/ Investor
NSW State Government and and Darling Harbour Live (comprising Lend Lease, Hostplus, Capella Capital, AEG Ogden and Spotless) Private Public Partnership (PPP)

Rund 14.500 km Luftlinie von Deutschland entfernt liegt Australien. Mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten verteilt auf 7.692.000 km² gilt das Land als begehrtes Urlaubsziel. Eines der Highlights ist das Internationale Kongresszentrum (ICC) in Sydney. Nach dem Abriss des ehemaligen Sydney Convention and Exhibition Centre im Dezember 2013, begann Anfang 2014 der Bau des Gebäudes. Neben schätzungsweise 32.000 m³ Beton und anderen Baustoffen kam auch modernste Heizungs- bzw. Kühltechnik aus Olsberg zum Einsatz.


Im Dezember 2016 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen und Australiens erstes und größtes Kongress-, Ausstellungs- und Unterhaltungszentrum wurde eröffnet. Gerade wenn es um Räumlichkeiten geht, die mit unterschiedlichen Veranstaltungen konfrontiert werden, muss den klimatischen Bedingungen eine gesonderte Bedeutung zugesprochen werden. In dem Kongress-, Ausstellungs- und Theaterbereich des ICC sind daher Regel- und Regulierventile für den hydraulischen Abgleich der Kühlanlagen eingesetzt worden, um eine möglichst hohe Effizienz zu gewährleisten.


Hydraulischer Abgleich mit Cocon-Ventilen

Eingesetzt wurden die Baureihen "Cocon QTZ", "QTR" und "QFC" in den Dimensionen DN15 - DN125. Alle Produkte werden für den automatischen Hydraulischen Abgleich der Anlage und für die Temperaturregelung der Verbraucher eingesetzt. Der berechnete Durchfluss wird mittels Handrad eingestellt. Zusätzlich sind die Bauteile mit einem Stellantrieb ausgestattet. Insgesamt wurden rund 1.000 Ventile der Cocon-Serie im ICC verbaut.


"Hydrocontrol" sorgt für die effiziente Strangregulierung

Neben der Volumenstromregelung an den einzelnen Kühlelementen, wurden zudem Strangregulierventile der Hydrocontrol-Reihe in den Nennweiten DN15 - DN150 installiert. So konnten die Strangleitungen mit Hilfe der Varianten "VTR" und "VFC" untereinander hydraulisch abgeglichen werden. Der errechnete Volumenstrom bzw. der Druckabfall wird für jeden einzelnen Strang zentral vorreguliert und präzise eingestellt. Somit ist das Gebäude bestens für den effizienten Betrieb ausgestattet.


Standort