Christi-Erlöser-Kathedrale
Moskau, Russland

Beschreibung
Art öffentliche Gebäude
Maßnahme Neubau
Durchführung 1995-2000
Projektsumme 170.000.000 €
Fläche 524.000 m²
Architekt Aleksey Denisov, Mikhail Posokhin, Surab Zereteli

Die Wiederauferstehung der bedeutendsten und größten russisch-orthodoxen Kirche


Welche Bedeutung ein Wiederaufbau eines für die Identifizierung der Bevölkerung wichtiges Gebäude hat, können nicht nur die Bewohner Dresdens nachvollziehen. Die Christi-Erlöser-Kathedrale ist ein Sakralbau in der russischen Hauptstadt Moskau mit einer geschichtsträchtigen Vergangenheit. Sie gilt als das zentrale Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche und gehört mit 103 Metern zu den höchsten orthodoxen Kirchen weltweit.

Das Originalgebäude am linken Ufer der Moskwa westlich des Kremls, war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den russisch-deutschen Architekten Konstantin Ton im russisch-byzantinischen Stil zur Erinnerung an den Sieg über Napoleon im Jahr 1812 errichtet worden. Josef Stalin ließ die Kathedrale 1931 sprengen, um an ihrer Stelle den Palast der Sowjets zu errichten. Der Palast wurde mitsamt einer gewaltigen Lenin-Statue und einer Höhe von 415 m als das höchste Gebäude der Welt geplant. Der Bau wurde jedoch wegen finanzieller Engpässe aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs gestoppt.


In den sechziger Jahren wurde aus dem Fundament des Palasts für dreißig Jahre das weltweit größte Freibad. Mit der zunehmenden Wiederkehr der orthodoxen Kultur in der Sowjetunion Ende der 1980er Jahre während der Perestroika wurde in der Öffentlichkeit immer häufiger die Wiedererrichtung der Erlöserkathedrale und ihre Wiedereinrichtung als religiöses Zentrum Russlands gefordert. Im Januar 1995 legte Alexej II., der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, den Grundstein für den Wiederaufbau der Erlöser-Kathedrale.

Auch wenn der hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln finanzierte Wiederaufbau vielfach kritisiert wurde, ist mit modernsten Mitteln und Einsatz von Stahlbeton in der Bauzeit von nur 5 Jahren pünktlich zum 850jährigen Jubiläum der Stadtgründung die goldenen Kuppeln der Kathedrale wieder weithin sichtbar.

Die Herausforderung

Die Vielfalt und Bauformen der Oventrop Armaturen und Thermostate helfen den Planern moderner Architektur und auch dem Großhandel und Installateuren armaturentechnische Anforderungen zu erfüllen. Sie ermöglichen durch ihre Voreinstellung eine hydraulische Anpassung der Heizwassermenge und damit eine wirtschaftliche Wärmeabgabe der einzelnen Heizkörper.

Auch im der Gebäudekomplex der Christi-Erlöser-Kirche mit unterschiedlichsten Räumen und Sälen, werden hohe Ansprüche an Thermostate und Ventile gestellt. Für die Regelung der Raumtemperatur ist die Effizienz durch hohe Genauigkeit und Wartungsfreundlichkeit der entscheidende Faktore für die Wahl der Oventrop Thermostate „Uni LH“ und Absperrarmaturen.

Die Kombination des ohne Hilfsenergie arbeitenden Proportionalreglers mit den Ventilen deren Veränderung des Heizwasserdurchflusses die Raumtemperatur regelt, entspricht den Anforderungen der EnEV und ermöglichen die Auslegung von Heizkörper-Thermostatventilen mit 1 bzw. 2 Kelvin Regelproportionalbereich.


Standort